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Weihnachtsbaum Alternative: 12 Ideen zum Selbermachen

Aktualisiert 29. August 2026 17 Min.
Selbstgemachte Weihnachtsbaum Alternative aus Holzlatten mit Lichterkette an einer Wohnzimmerwand
Selbstgemachte Weihnachtsbaum Alternative aus Holzlatten mit Lichterkette an einer Wohnzimmerwand KI-generiert

Jedes Jahr dasselbe Bild: Nach den Feiertagen liegen auf den Straßen Millionen ausgediente Tannen, in der Wohnung kleben Nadeln im Teppich, und das schlechte Gewissen wegen des gefällten Baums bleibt gleich mit. Eine Weihnachtsbaum Alternative löst genau diese drei Probleme, und die besten davon baust du selbst. In diesem Guide findest du 12 kreative Ideen zum Selbermachen, von der simplen Lichterkette an der Wand bis zum Stecksystem aus Holz, dazu Materiallisten, Aufwandsschätzungen und eine ehrliche Ökobilanz von echtem Baum, Plastikbaum und DIY-Variante.

Zusammenfassung: Weihnachtsbaum Alternative

  • 12 DIY-Ideen: Von Wandbaum aus Holzlatten über Papprollen-Upcycling bis zur geschmückten Zimmerpflanze, für jedes Budget und jedes Platzangebot.
  • Ökobilanz: Ein künstlicher Weihnachtsbaum rechnet sich klimatisch erst nach 10 bis 20 Jahren, DIY-Bäume aus Restmaterial schlagen beide Varianten.
  • Aufwand: Die meisten Ideen entstehen in unter 3 Stunden, mehrere kosten weniger als 20 Euro.
  • Kauf-Tipp: Wer nicht basteln will, findet mit dem Keinachtsbaum eine fertige, nachhaltige Alternative aus Holz.

Warum eine Weihnachtsbaum-Alternative? Die 3 größten Nachteile klassischer Bäume

Eine Alternative zum Weihnachtsbaum lohnt sich aus drei Gründen: Aufwand, Sauberkeit und Umwelt. Der klassische Weg, Baum kaufen, transportieren, aufstellen, gießen und Anfang Januar entsorgen, kostet jedes Jahr aufs Neue Zeit und Geld. Dazu kommt der Nadelbeschuss: Spätestens nach zwei Wochen riecht die Nordmanntanne zwar weihnachtlich, verliert aber bei jeder Berührung Nadeln, die sich wochenlang in Fugen und Teppichen wiederfinden.

Der dritte Punkt wiegt für viele am schwersten. Laut Umweltbundesamt werden in Deutschland jedes Jahr rund 25 bis 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft, die nach wenigen Wochen auf dem Kompost oder in der Verbrennung landen. Wer dazu noch wenig Platz hat, etwa in einer Einzimmerwohnung, für den ist ein voller Baum schlicht unpraktisch. Eine platzsparende Weihnachtsdekoration an der Wand oder auf dem Tisch schafft dieselbe Stimmung bei einem Bruchteil des Aufwands.

Weihnachtsbaum-Alternativen und Nachhaltigkeit: die ehrliche Ökobilanz

Die beste Ökobilanz hat die Variante, die weder einen Baum fällt noch Plastik produziert: der selbstgemachte Baum aus vorhandenem Material. Doch der Reihe nach, denn die Antwort hängt stark davon ab, wie du dich bisher verhalten hast und wie lange du deine Alternative nutzt.

Der echte Baum: Transportwege, Pestizide und Entsorgung

Ein echter Baum aus regionaler Plantage ist klimatisch besser als sein Ruf, bindet er doch während seiner acht bis zwölf Jahre Wachstum CO2. Das Problem liegt im Detail: Viele Kulturen werden mit Pestiziden behandelt, und Importware aus Dänemark oder Polen legt lange Transportwege zurück. ROBIN WOOD e.V. empfiehlt deshalb Bäume mit Bio-Siegel oder FSC-Zertifikat aus der Region. Nach den Feiertagen bleibt die Entsorgung, und das jährliche Baum fällen für ein paar Wochen Deko ist ökologisch schwer zu rechtfertigen.

Der künstliche Weihnachtsbaum: erst nach 10-20 Jahren klimafreundlich

Ein künstlicher Weihnachtsbaum aus PVC wird größtenteils in Asien produziert und um die halbe Welt verschifft. Ökobilanz-Studien, auf die sich auch das Umweltbundesamt bezieht, kommen zu einem klaren Ergebnis: Erst nach etwa 10 bis 20 Jahren Nutzung schlägt der Plastikbaum den jährlich gekauften echten Baum. Kaufst du alle paar Jahre ein neues Modell, weil das alte aus der Mode ist oder bricht, kippt die Rechnung deutlich. Hinzu kommt, dass Kunstbäume am Ende als Sondermüll gelten und kaum recycelbar sind.

DIY-Bäume: der unschlagbare CO2-Vorteil des Selbermachens

Selbstgemachte Alternativen aus Holzresten, Pappe, Wolle oder Zweigen verursachen praktisch keine neuen Emissionen, weil das Material bereits existiert. Der NABU stellt den Upcycling-Weihnachtsbaum deshalb an die Spitze seiner Tipps für nachhaltige Festtage. Entscheidend ist die Wiederverwendbarkeit: Ein Lattenbaum oder Stecksystem begleitet dich über viele Jahre, lagert sich platzsparend und produziert weder Nadeln noch Müll.

Vorteile von DIY-Alternativen

  • Kein gefällter Baum, keine Plantagen-Pestizide, keine langen Transportwege
  • Viele Jahre wiederverwendbar und platzsparend lagerbar
  • Oft kostenlos oder unter 20 Euro, weil Restmaterial reicht
  • Individuell an Wohnung, Stil und Platz anpassbar

Nachteile von DIY-Alternativen

  • Kein Tannenduft und kein klassisches Baum-Gefühl
  • Zeitaufwand für Planung und Bau, je nach Modell 1 bis 5 Stunden
  • Bei Wandmontage teils Dübellöcher nötig, in Mietwohnungen beachten

Material, Werkzeug und Aufwand: die schnelle Auswahlhilfe

Selbstgebaute Weihnachtsbaum Alternative aus Holz und Lichterkette in einer hellen Wohnung
KI-generiert

Die richtige Weihnachtsbaum-Alternative hängt von drei Fragen ab: Wie viel Platz hast du, wie viel Zeit willst du investieren, und was liegt schon im Haushalt? Die folgende Übersicht sortiert alle 12 Ideen nach Aufwand und Kosten, damit du direkt zur passenden Anleitung springen kannst.

⏱️

Zeitbudget

Unter 30 Minuten: Lichterkette, Washi-Tape, Zweig-Vase. Über 2 Stunden: Lattenbaum, Paletten-Baum, Stecksystem.

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Budget

Viele Ideen kosten nichts, weil Restmaterial reicht. Teuerste Variante: Massivholz-Stecksystem mit etwa 40 bis 60 Euro.

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Werkzeug

Säge und Bohrmaschine brauchst du nur bei den Holz-Projekten. Alles andere geht mit Schere, Kleber und Haken.

IdeeAufwandKosten ca.Platzbedarf
Latten-Wandbaummittel10-30 €nur Wand
Lichterketten-Baumsehr leicht0-15 €nur Wand
Zweig-Baum in Vasesehr leicht0-10 €kleine Ecke
Bücher-Baumleicht0 €Bodenfläche
Leiter-Baumleicht0-50 €Wand + Stellfläche
Papprollen-Baummittel0-5 €Wand oder Tür
Tannenzapfen-Baummittel0-10 €Tisch
Makramee-Baummittel10-25 €nur Wand
Stecksystem (Keinachtsbaum-Prinzip)hoch40-60 €kleine Stellfläche
Paletten-Baumhoch0-30 €Balkon/Garten
Zimmerpflanzesehr leicht0-30 €vorhandener Topf
Kreide-/Washi-Tape-Baumsehr leicht0-10 €nur Wand

Weihnachtsbaum-Alternative selber machen: das Wichtigste vorab

Bevor du startest, prüfe drei Dinge: Trägt die Wand Dübel, falls du montierst? Liegt genug Restmaterial bereit, oder musst du einkaufen? Und soll das Ergebnis nach Weihnachten eingelagert oder kompostiert werden? Wer in einer Mietwohnung keine Löcher bohren darf, greift zu Klebehaken, Washi-Tape oder freistehenden Varianten. Für Lichtstimmung ohne Kabelsalat eignen sich batteriebetriebene LED-Ketten, und falls du generell gern mit Licht bastelst, findest du in unserer Anleitung zur kreativen DIY-Lampe weitere Ideen für stimmungsvolle Beleuchtung.

1. Weihnachtsbaum aus Holz: der klassische Latten-Wandbaum

1. Weihnachtsbaum aus Holz: der klassische Latten-Wandbaum Der Lattenbaum ist die beliebteste Weihnachtsbaum Alternative aus Holz: Du schraubst oder klebst fünf bis acht Holzlatten in abgestufter Länge waagerecht an die Wand, oben kurz, unten lang, sodass eine Tannensilhouette entsteht. Als Material reichen Restlatten, Leisten aus dem Baumarkt oder sauber geschliffene Palettenhölzer. Die Latten tragen Lichterketten, kleine Kugeln und sogar leichte Geschenkanhänger.

Der Aufwand liegt bei etwa zwei bis drei Stunden inklusive Schleifen und Montage, die Kosten bei 10 bis 30 Euro, wenn du neu kaufst, bei null, wenn Reste vorhanden sind. Wichtig ist ein stabiler Abstandshalter, damit die Latten leicht von der Wand abstehen und du die Lichterkette dahinter führen kannst. Das Ergebnis wirkt je nach Holzton skandinavisch oder rustikal und lässt sich nach den Feiertagen flach verstauen.

2. Lichterketten-Baum: die einfachste Alternative für die Wand

2. Lichterketten-Baum: die einfachste Alternative für die Wand Die schnellste Alternative als Weihnachtsbaum für die Wand besteht aus einer einzigen Lichterkette und ein paar Klebehaken: Du ziehst die Kette in Zickzack-Form von der Spitze nach unten und hängst in die entstehenden Schlaufen Kugeln, Sterne oder Fotos. Fertig ist der Baum in unter 30 Minuten, und beim Abbau bleibt kein Loch und keine Nadel zurück.

Damit die Silhouette sauber wirkt, markierst du die Hakenpositionen vorher mit einem Bleistift: eine Vertikale als Mittellinie, dann links und rechts versetzt je drei bis vier Punkte. Batteriebetriebene LED-Ketten mit Timer sind hier ideal, weil du keine Steckdose in Reichweite brauchst. Diese Variante eignet sich perfekt für kleine Wohnungen, Kinderzimmer oder als Zweitbaum im Flur.

3. Zweig-Baum in der Vase: Minimalismus mit Naturmaterial

3. Zweig-Baum in der Vase: Minimalismus mit Naturmaterial Ein paar kahle Äste aus dem nächsten Spaziergang, eine schwere Vase, dazu einzelne Glaskugeln oder Papiersterne: Der Zweig-Baum ist die reduzierteste aller Alternativen und kostet in der Regel nichts. Er passt hervorragend zu einem minimalistischen Einrichtungsstil, weil er den Raum nicht dominiert, sondern einen ruhigen Akzent setzt.

Achte beim Sammeln auf stabile, interessant verzweigte Äste, etwa von Birke oder Haselnuss, und gib Steine oder Sand in die Vase, damit nichts kippt. Statt vieler Kugeln wirken hier wenige, bewusst gewählte Anhänger am stärksten. Nach Weihnachten kommen die Zweige auf den Kompost oder bleiben als ganzjährige Deko stehen. Das ist Nachhaltigkeit im wörtlichen Sinn: kein Eingriff in die Natur, kein Müll, keine Lagerung.

4. Bücher-Weihnachtsbaum: Upcycling für Leseratten

4. Bücher-Weihnachtsbaum: Upcycling für Leseratten Aus 30 bis 50 Büchern stapelst du einen kegelförmigen Baum: unten große, schwere Bände, nach oben hin kleiner werdend, mit einer leichten Drehung pro Ebene für die Spiralform. Eine Lichterkette um den Stapel und ein Stern obenauf machen die Silhouette unverkennbar. Der Aufwand liegt bei etwa einer Stunde, die Kosten bei null Euro, weil dein Bücherregal das Material liefert.

Stabil wird der Turm, wenn jede Ebene aus mehreren flachen Büchern besteht und du schwere Hardcover ausschließlich unten verwendest. Besonders hübsch wirkt die Variante mit einheitlichen Buchrückenfarben, etwa alle Grün- oder Weißtöne. Nach den Feiertagen wandern die Bücher zurück ins Regal, ohne dass irgendetwas gelagert oder entsorgt werden muss.

5. Leiter-Weihnachtsbaum: Deko trifft Stauraum

5. Leiter-Weihnachtsbaum: Deko trifft Stauraum Eine alte Holzleiter, aufgeklappt oder an die Wand gelehnt, wird mit Girlanden, Lichterketten und hängenden Kugeln zur begehbaren Weihnachtsdekoration. Die Sprossen dienen gleichzeitig als Ablage für kleine Geschenke, Tannenzapfen oder Kerzen in windgeschützten Gläsern. Der Aufbau dauert rund 30 Minuten, wenn die Leiter schon vorhanden ist.

Diese Idee funktioniert auch als günstige Upcycling-Lösung mit Möbeln, die ohnehin im Haus stehen: Auch ein schmales Regal oder eine Bockleiter vom Streichen taugt als Grundgerüst. Achte auf einen festen Stand und belade die oberen Sprossen nur leicht. Gerade in Haushalten mit Kindern oder Katzen ist die Leiter eine clevere Wahl, weil die Deko in Höhen wandert, die Pfoten und kleine Hände nicht erreichen.

6. Papprollen-Baum: Upcycling mit Kindern

6. Papprollen-Baum: Upcycling mit Kindern Leere Küchen- und Klopapierrollen, grüne oder braune Farbe, Kleber und eine Wand oder Tür als Fläche: Mehr braucht der Papprollen-Baum nicht. Die Rollen werden platt gedrückt, zu Ringen geschnitten und in Tannenform aneinandergeklebt oder direkt auf eine Pinnwand gesteckt. In die Rollenöffnungen kommen kleine Anhänger, Fotos oder Süßigkeiten.

Das Projekt eignet sich ideal zum Basteln mit Kindern, weil Schneiden, Bemalen und Aufkleben altersgerecht aufteilbar sind und nichts schiefgehen kann. Rechne mit einer bis zwei Stunden inklusive Trocknungszeit und Kosten von maximal 5 Euro für Farbe und Kleber. Der NABU hebt genau solche Upcycling-Projekte hervor, weil sie Abfallmaterial eine zweite Verwendung geben und nebenbei ein Bewusstsein für Ressourcen schaffen.

7. Tannenzapfen-Baum: Waldmaterial als Tischdeko

7. Tannenzapfen-Baum: Waldmaterial als Tischdeko Für den Zapfen-Baum klebst du gesammelte Tannenzapfen schichtweise auf einen Kegel aus Pappe oder Styropor, unten die großen, oben die kleinen Exemplare. Fertig ist eine Tischdeko, die aussieht wie ein Miniaturbaum und sich mit etwas Sprühschnee oder goldener Farbe veredeln lässt. Die Materialkosten liegen nahe null, wenn du die Zapfen im Wald oder Park sammelst.

Nasse oder verschlossene Zapfen solltest du vor dem Verkleben bei niedriger Temperatur im Ofen trocknen, dann öffnen sie sich und halten besser. Der Kegel braucht einen stabilen Standfuß, etwa einen Konservendeckel oder Holzscheibe. Mit einer Bauzeit von etwa zwei Stunden ist das ein entspanntes Nachmittagsprojekt, dessen Ergebnis auch als Gastgeschenk funktioniert.

8. Woll- und Makramee-Baum: der gemütliche Wandbehang

8. Woll- und Makramee-Baum: der gemütliche Wandbehang Ein Wandbehang aus Makramee-Garn oder dicker Wolle in Tannenform bringt Struktur und Wärme an die Wand, ganz ohne Nadeln. Geknüpft wird an einem Holzstab oder einem gefundenen Ast, die Garnlängen werden nach unten gestuft, sodass die Baumsilhouette entsteht. Wer nicht knüpfen kann, wickelt Wolle einfach um eine Dreiecksform aus Pappe.

Der Aufwand liegt je nach Knüpftechnik bei zwei bis vier Stunden, die Kosten bei 10 bis 25 Euro für Garn. Naturweiß und Salbeigrün wirken skandinavisch, Rostrot und Senf passen zum Retro-Stil. Diese Alternative zum klassischen Weihnachtsbaum an der Wand bleibt viele Jahre schön und lässt sich mit kleinen Holzanhängern oder Trockenblumen jedes Jahr neu gestalten.

9. Keinachtsbaum nachbauen: das Stecksystem aus Holz

9. Keinachtsbaum nachbauen: das Stecksystem aus Holz Der Keinachtsbaum ist ein etabliertes Markenprodukt aus Deutschland: ein steckbares Holzsystem, das aussieht wie ein stilisierter Baum, jedes Jahr neu aufgebaut wird und mit echtem Schnittgrün dekoriert werden kann. Das Grundprinzip lässt sich nachbauen: Zwei Bretter erhalten jeweils einen mittigen Schlitz bis zur Hälfte und werden kreuzweise ineinandergesteckt, dazu kommen gestufte Querlatten als Äste.

Du brauchst dafür eine Stich- oder Handsäge, Massivholz oder Multiplexplatten und rund drei bis vier Stunden Zeit. Die Kosten liegen bei 40 bis 60 Euro für neues Holz, deutlich weniger mit Reststücken. Wichtig: Die exakte Markenform ist geschützt, ein eigenes Stecksystem in ähnlicher Funktion für den privaten Gebrauch ist aber unproblematisch. Das Ergebnis ist die langlebigste aller Ideen hier und wird mit Schnittgrün sogar dem Duft-Erlebnis gerecht.

10. Paletten-Baum: rustikaler Hingucker für draußen

10. Paletten-Baum: rustikaler Hingucker für draußen Eine Europalette, sägerisch in Tannenform gekürzt oder zerlegt und als Baum-Silhouette neu verschraubt, ergibt eine wetterfeste Weihnachtsdekoration für Balkon, Terrasse oder Vorgarten. Mit Außenlichterkette und ein paar Zapfen dekoriert, begrüßt der Paletten-Baum Gäste schon an der Haustür. Falls du deine Außenbereiche ganzjährig gestaltest, passen dazu auch unsere Ideen für den Wintergarten.

Der Aufwand ist mit drei bis fünf Stunden der höchste in dieser Liste, dafür sind Paletten oft kostenlos zu bekommen. Achte auf das IPPC-Kennzeichen: HT-behandelte Paletten sind unbedenklich, chemisch behandelte (MB) gehören nicht ins Wohnumfeld. Schleifen ist Pflicht, denn Palettenholz splittert. Mit wetterfester Lasur hält der Baum viele Winter durch.

11. Zimmerpflanze als Weihnachtsbaum: der lebende Ersatz

11. Zimmerpflanze als Weihnachtsbaum: der lebende Ersatz Die konsequenteste Alternative zum gefällten Baum ist eine, die weiterlebt: Eine große Zimmerpflanze wie Monstera, Ficus oder ein Zimmer-Konifere im Topf wird mit Lichterkette und leichten Anhängern geschmückt und bleibt nach den Feiertagen einfach stehen. Wer es traditioneller mag, greift zur Nordmanntanne im Topf, die im Frühjahr auf dem Balkon oder im Garten weiterwächst.

Besonders nachhaltig ist das Mietmodell: In vielen Städten vermieten Baumschulen Topfbäume, die nach Weihnachten abgeholt und wieder eingepflanzt werden. Auch der WWF nennt den Topfbaum in seinen Tipps zum umweltfreundlichen Weihnachtsbaumkauf als empfehlenswerte Option. Wichtig bei lebenden Bäumen in der Wohnung: kühler Standort, wenig Heizungsnähe und regelmäßiges Gießen, sonst wirft auch der Topfbaum Nadeln ab.

12. Kreide- und Washi-Tape-Baum: die Null-Euro-Variante

12. Kreide- und Washi-Tape-Baum: die Null-Euro-Variante Die puristischste aller Ideen braucht nur eine dunkle Wand und Kreide oder eine helle Wand und Washi-Tape: Du zeichnest oder klebst die Umrisse eines Baumes, ergänzt Girlandenlinien und hängst echte Kugeln vor die Fläche für einen 3D-Effekt. Der Zeitaufwand liegt bei 20 bis 40 Minuten, die Kosten bei maximal 10 Euro für eine Rolle Tape.

Auf einer Kreidetafel-Wand lässt sich der Baum täglich neu gestalten, etwa als interaktiver Adventskalender mit nummerierten Kästchen. Washi-Tape haftet auf den meisten Wandfarben rückstandsfrei, trotzdem lohnt ein Test an einer verdeckten Stelle. Diese Variante ist ideal für Mietwohnungen, WG-Zimmer und alle, die eine Weihnachtsbaum-Alternative selber machen wollen, ohne auch nur einen Nagel in die Hand zu nehmen.

💡
Tipp

Kombiniere zwei Ideen: Der Lichterketten-Wandbaum (Nr. 2) und der Kreide-Baum (Nr. 12) verstärken sich gegenseitig, weil die gemalte Silhouette tagsüber wirkt und die Kette abends leuchtet.

⚠️
Sicherheit bei Kerzen und Strom

Offene Kerzen gehören nie an Holz-, Papp- oder Wollbäume. Nutze LED-Kerzen und geprüfte LED-Lichterketten, bei Außenprojekten nur Modelle mit Schutzart IP44 oder höher.

Fazit: die passende Weihnachtsbaum-Alternative für dein Zuhause

Die richtige Weihnachtsbaum Alternative hängt von Platz, Budget und Bastellust ab, nicht von der Frage, ob es auch ohne echten Baum weihnachtlich wird. Für null Aufwand reichen Lichterkette oder Washi-Tape an der Wand, für nachhaltige Langzeitlösungen punkten Lattenbaum und Stecksystem aus Holz, und wer es lebendig mag, schmückt einfach die vorhandene Zimmerpflanze. Ökologisch schlägt das Selbermachen aus Restmaterial sowohl den gefällten Baum als auch den künstlichen Weihnachtsbaum, der sich erst nach 10 bis 20 Jahren rechnet.

Suchst du nach einem Trend für deine Weihnachtsdeko 2026, liegen Naturmaterialien, reduzierte Farben und wiederverwendbare Konstruktionen klar vorn. Und falls das Basteln Lust auf mehr Ordnung im Haus gemacht hat: Beim gründlichen Ausmisten der Wohnung findet sich oft genau das Material, aus dem die nächste Deko-Idee entsteht.

Checkliste: Deine Weihnachtsbaum-Alternative planen

Platz prüfen: freie Wand, Ecke oder Tisch als Standort festlegen
Material sichten: Restholz, Pappe, Bücher oder Pflanzen im Haushalt nutzen
Mietwohnung beachten: Klebehaken und Washi-Tape statt Dübel wählen
LED-Lichterkette mit Timer bereitlegen, offene Kerzen vermeiden
Nach den Feiertagen: Demontage und Lagerung oder Kompostierung einplanen

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Häufige Fragen

Die beste Bilanz haben DIY-Bäume aus Upcycling-Material wie Holzresten, Pappe oder Zweigen, weil weder ein Baum gefällt noch Plastik produziert wird. Alternativ kannst du einen Baum im Topf mieten oder beim Kauf auf FSC- und Bio-Siegel achten. Nach den Feiertagen wird ein gemieteter Topfbaum wieder eingepflanzt.

Am einfachsten schraubst du Holzlatten in gestaffelter Länge als Tannensilhouette an die Wand oder sägst ein Stecksystem aus zwei Brettern. Je nach Variante brauchst du 1 bis 3 Stunden, eine Säge, Schrauben und etwas Schleifpapier. Restholz aus dem Baumarkt oder vom letzten Projekt reicht völlig aus.

Nur wenn du ihn sehr lange nutzt: Studien zur Ökobilanz gehen davon aus, dass sich ein Plastikbaum erst nach etwa 10 bis 20 Jahren Nutzung gegenüber dem jährlich gekauften echten Baum rechnet. Wechselst du den künstlichen Baum nach wenigen Jahren, ist seine Klimabilanz wegen Produktion und Transport aus Fernost deutlich schlechter.

Du kannst eine Lichterkette in Tannenform an die Wand haken, Washi-Tape als Baumumriss kleben, Holzlatten gestaffelt montieren oder Girlanden und Fotos als Silhouette anordnen. Alle Varianten brauchen keinen Stellplatz und funktionieren auch in kleinen Wohnungen.

Der Keinachtsbaum ist ein Markenprodukt aus Deutschland: ein steckbares Holzsystem, das wie ein Baum aussieht, aber keiner ist. Er wird jedes Jahr neu zusammengesteckt und mit echtem Schnittgrün dekoriert. Das Prinzip lässt sich mit zwei eingesäten Brettern auch zu Hause nachbauen.

Selbstgemachte Bäume vermeiden das Fällen, lange Transportwege und Pestizide aus Plantagen. Sie sind viele Jahre wiederverwendbar und entstehen oft aus Restmaterial, das ohnehin im Haushalt liegt. Damit kombinieren sie den Charme einer Weihnachtsdekoration mit einer sehr guten Ökobilanz.

Quellen

  1. NABU
  2. Umweltbundesamt
  3. ROBIN WOOD e.V.
  4. WWF Deutschland

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell überprüft. Enthaltene Bilder wurden mittels KI generiert. Mehr erfahren

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