Badewanne als Stauraum: 7 Ideen, Tipps & Umsetzung
Das Badezimmer gehört zu den am stärksten genutzten Räumen einer Wohnung, bietet aber oft den wenigsten Stauraum. Gerade in Altbauwohnungen und kleinen Bädern fehlen Schränke, Regale und Ablageflächen. Die Badewanne nimmt dabei einen erheblichen Teil der Grundfläche ein, ohne dass dieser Platz vollständig genutzt wird. Wer die Badewanne als Stauraum nutzen möchte, hat mehr kreative Ideen zur Auswahl als allgemein bekannt: von der einfachen Holzabdeckung bis zum ausgeklügelten Schubladensystem unter dem Wannenkörper.
Zusammenfassung: Badewanne als Stauraum nutzen
- Abdeckung als Ablage: Eine Holzplatte auf dem Wannenrand schafft sofort nutzbare Ablagefläche ohne Umbau.
- Stauraum darunter: Der Hohlraum unter der Badewanne bietet 80–150 Liter Volumen für Schubladen oder Körbe.
- Mietertauglich: Badewannenbrücken, Rollcontainer und Ablageborde funktionieren ohne Bohren und Wandbefestigung.
- Materialwahl entscheidet: Nur feuchtraumgeeignete Materialien wie Bambus, Teak oder beschichtetes MDF halten dauerhaft.
Warum die Badewanne als Stauraum nutzen?
Badezimmer in deutschen Mietwohnungen sind im Schnitt zwischen 4 und 8 m² groß. Laut einer Auswertung des Verbands Privater Bauherren entfallen davon häufig 1,5 bis 2 m² allein auf die Standfläche der Badewanne. Diese Fläche ist im Alltag blockiert, obwohl die Wanne selbst nur selten täglich genutzt wird. Wer hier konsequent plant, gewinnt Ablagefläche auf der Wannenoberfläche und Stauraum im Hohlraum darunter, ohne den Grundriss des Badezimmers zu verändern.
Die Idee ist nicht neu, aber die Umsetzungsmöglichkeiten sind in den letzten Jahren deutlich vielfältiger geworden. Fertiglösungen aus dem Baumarkt, modulare Schubladensysteme und individuelle DIY-Konstruktionen decken unterschiedliche Budgets und Anforderungen ab.
Stauraumproblem im Badezimmer: Warum gerade kleine Bäder leiden
In Bädern unter 6 m² fehlt schlicht der Platz für freistehende Badezimmerschränke oder große Wandregale. Wer zusätzlich auf Bohren verzichten muss, also in einer Mietwohnung lebt, hat noch weniger Optionen. Gleichzeitig wächst der Bedarf: Pflegeprodukte, Handtücher, Reinigungsmittel und Ersatzartikel müssen irgendwo verstaut werden. Die Badewanne bietet hier eine oft übersehene Reserve, die sich mit wenig Aufwand erschließen lässt. Ideen für kleine Bäder mit begrenztem Stauraum finden sich auch in unserem Überblick zum Thema Ausmisten und Ordnung schaffen.
Badewannenabdeckung als Stauraumlösung
Die einfachste Methode, die Badewanne als Ablage zu nutzen, ist eine stabile Abdeckung auf dem Wannenrand. Sie verwandelt die Wanne in eine nutzbare Fläche, auf der Körbe, Pflegeprodukte oder gefaltete Handtücher Platz finden. Gleichzeitig schützt sie die Wanne vor Staub und Schmutz, wenn sie längere Zeit nicht genutzt wird.
Fertige Badewannenabdeckungen mit Ablage sind im Fachhandel und in Online-Shops erhältlich. Sie bestehen meist aus Holz, Bambus oder Kunststoff und liegen einfach auf den Wannenrändern auf. Wer eine individuell angepasste Lösung bevorzugt, kann die Abdeckung auch selbst bauen.
Badewannenabdeckung aus Holz: Materialien & Feuchtraumeignung
Nicht jedes Holz eignet sich für den Einsatz im Badezimmer. Die Kombination aus Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und gelegentlichem Wasserkontakt stellt hohe Anforderungen an das Material. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass Holzwerkstoffe für den Innenbereich auf Schadstoffe in Beschichtungen und Leimharzen geprüft sein sollten.
Bewährte Materialien für eine Badewannenabdeckung aus Holz:
- Bambus: Natürlich feuchtigkeitsresistent, formstabil, leicht und optisch ansprechend. Einer der beliebtesten Werkstoffe für Badaccessoires.
- Teak: Sehr hoher Ölgehalt macht Teak von Natur aus wasserabweisend. Langlebig, aber teurer als andere Optionen.
- Beschichtetes MDF: Günstig und in beliebigen Maßen erhältlich. Kanten müssen zwingend versiegelt werden, da ungeschütztes MDF bei Feuchtigkeitskontakt aufquillt.
- Multiplexplatte: Stabiler als MDF, gut zu bearbeiten, mit geeignetem Holzöl oder Lack feuchtraumtauglich zu machen.
Unbehandeltes Weichholz wie Fichte oder Kiefer ist für den Dauergebrauch im Badezimmer nicht geeignet. Es quillt, verzieht sich und bietet Schimmelsporen eine ideale Angriffsfläche.
Badewannenabdeckung aus Holz selber bauen – Schritt für Schritt
Eine selbst gebaute Badewannenabdeckung lässt sich exakt auf die Wannenmaße anpassen und kostet deutlich weniger als eine Fertiglösung. Das Grundprinzip ist einfach: Eine Platte liegt auf dem Wannenrand auf und kann jederzeit abgenommen werden.
Benötigte Materialien:
- Feuchtraumgeeignete Holzplatte (Bambus, Multiplex 18 mm oder beschichtetes MDF)
- Holzöl, Lack oder Versiegelung für die Kanten
- Optional: Griffe oder Aussparungen für Badezubehör
Vorgehensweise:
- Innenlichte Breite und Länge der Wanne messen. Die Platte sollte den Wannenrand beidseitig um ca. 3–5 cm überragen, damit sie sicher aufliegt.
- Platte im Baumarkt auf Maß zuschneiden lassen oder mit einer Handkreissäge selbst schneiden.
- Alle Kanten gründlich schleifen (Körnung 120, dann 180).
- Schnittkanten und die Unterseite der Platte mit Holzöl oder wasserfestem Lack versiegeln. Mindestens zwei Schichten auftragen, Trocknungszeit beachten.
- Optional: Griffe an den Schmalseiten anbringen, um die Abdeckung leicht anheben zu können.
- Rutschfeste Pads an den Auflagepunkten kleben, damit die Platte nicht verrutscht und den Wannenrand nicht verkratzt.
Das Ergebnis ist eine stabile Badewannenabdeckung als Ablage, die sich jederzeit entfernen lässt und keine bleibenden Veränderungen an der Wanne hinterlässt.

Stauraum unter der Badewanne: Schubladen & Wannenverkleidung
Der Hohlraum unter einer eingebauten Badewanne ist in den meisten Bädern ungenutzt. Je nach Wannenmodell und Einbausituation bietet dieser Bereich zwischen 80 und 150 Liter Volumen. Mit einer durchdachten Wannenverkleidung lässt sich dieser Platz als vollwertiger Stauraum erschließen und die Badewanne als Schrank nutzen.
Einbauschubladen unter der Badewanne nachrüsten
Schubladensysteme unter der Badewanne sind die komfortabelste Lösung für den Stauraum darunter. Sie ermöglichen einen einfachen Zugriff auf den Inhalt, ohne die Verkleidung abnehmen zu müssen.
Für die Nachrüstung gibt es zwei Wege: Fertige Badezimmer-Schubladensysteme, die auf die gängigen Wannenmaße abgestimmt sind, oder eine individuelle Lösung aus dem Küchen- und Möbelbau. Wichtig ist, dass die Schubladen auf Laufrollen montiert sind, die auch bei Feuchtigkeit nicht korrodieren. Edelstahl- oder Kunststoffrollen sind hier die richtige Wahl.
Die Verkleidung selbst wird meist mit Magneten oder Klickverschlüssen befestigt, sodass sie für Reparaturen an der Wanneninstallation jederzeit abgenommen werden kann. Wer zur Miete wohnt, sollte vorab prüfen, ob die bestehende Verkleidung erhalten bleibt oder ob eine neue angebracht werden muss. Die Verbraucherzentrale gibt Auskunft darüber, welche Umbauten in Mietwohnungen erlaubt sind und wann eine Genehmigung des Vermieters erforderlich ist.
Wannenverkleidung mit integrierten Fächern selbst gestalten
Wer die vorhandene Wannenverkleidung ersetzen möchte, kann eine neue Verkleidung mit integrierten offenen Fächern oder Klapptüren bauen. Dafür wird die alte Verkleidung entfernt und durch eine neue Konstruktion aus feuchtraumgeeigneten Platten ersetzt. Offene Fächer sind einfacher zu bauen und bieten schnellen Zugriff, Klapptüren schützen den Inhalt besser vor Spritzwasser.
Vor dem Bau einer neuen Verkleidung die Zugänglichkeit zum Wannensiphon und zu Wasseranschlüssen sicherstellen. Mindestens ein abnehmbares Panel einplanen, damit Wartungsarbeiten ohne Demontage der gesamten Verkleidung möglich sind.
Badewanne als Stauraum nutzen ohne Bohren – Lösungen für Mietwohnungen

Alle hier vorgestellten Lösungen ohne Bohren lassen sich beim Auszug rückstandslos entfernen. Keine Dübellöcher, keine Klebespuren an Fliesen, keine Änderungen an der Wanneninstallation.
Wer zur Miete wohnt, ist bei Badezimmerumbauten eingeschränkt. Bohren in Fliesen und Wände ist in den meisten Mietverhältnissen genehmigungspflichtig oder schlicht nicht erwünscht. Das schränkt die Möglichkeiten ein, schließt eine clevere Nutzung der Badewanne als Stauraum aber nicht aus. Entscheidend ist, auf Lösungen zu setzen, die ohne Wandbefestigung auskommen und jederzeit entfernt werden können.
Freistehende Regalwagen und Rollcontainer neben der Badewanne
Schmale Rollcontainer mit einer Breite von 15 bis 25 cm passen in viele Lücken neben der Badewanne. Sie bieten mehrere Etagen Stauraum für Handtücher, Pflegeprodukte und Reinigungsmittel und lassen sich bei Bedarf zur Seite rollen. Modelle aus Edelstahl oder beschichtetem Metall sind feuchtraumgeeignet und pflegeleicht.
Wer den Stauraum direkt an der Wanne organisieren möchte, kann schmale Korbregale aufstellen, die exakt neben den Wannenrand passen. Hier lohnt es sich, vor dem Kauf die genauen Abstände auszumessen, da die verfügbare Breite zwischen Wanne und Wand oft knapper ist als gedacht. Mehr Ideen zur Ordnung im Bad finden sich im Hub Alltag & Organisation.
Badewannenbrücke und Ablagebretter ohne Wandbefestigung
Eine Badewannenbrücke ist eine Querleiste, die auf die Wannenränder gelegt wird und eine kleine Ablagefläche schafft. Sie eignet sich für Seife, Schwamm, ein Buch oder das Smartphone. Modelle aus Bambus oder Teak mit ausziehbaren Armen passen sich an verschiedene Wannenbreiten an und halten ohne jede Befestigung sicher auf dem Rand.
Wer mehr Fläche benötigt, kann eine breitere Holzplatte als Badewannenabdeckung als Ablage verwenden, die einfach aufgelegt wird. Im Gegensatz zur Badewannenbrücke deckt sie die gesamte Wanne ab und bietet deutlich mehr Platz. Beide Lösungen sind in wenigen Minuten montiert und genau so schnell wieder entfernt.
7 kreative Ideen: Badewanne als Stauraum im Überblick
1. Holzabdeckung als Arbeitsfläche
Eine maßgefertigte Multiplexplatte auf dem Wannenrand schafft eine stabile Ablagefläche für Körbe, Pflegeprodukte und gefaltete Wäsche.
2. Schubladen unter der Wanne
Einbauschubladen hinter der Wannenverkleidung nutzen den Hohlraum unter dem Wannenkörper als vollwertigen Schrank.
3. Körbe auf der Abdeckung
Aufgesetzte Weidenkörbe oder Drahtboxen auf einer Wannenabdeckung sortieren Handtücher, Kosmetik und Badespielzeug.
4. Badewannenbrücke
Eine ausziehbare Querleiste aus Bambus oder Teak liegt auf dem Wannenrand auf und bietet eine schnelle Ablage ohne Befestigung.
5. Rollcontainer daneben
Schmale Rollcontainer (15–25 cm) passen in die Lücke neben der Wanne und bieten mehrere Ablagen für den täglichen Bedarf.
6. Wannenverkleidung mit Klapptür
Eine neue Verkleidung mit integrierter Klapptür erschließt den Wannenhohlraum als geschlossenen Stauraum für selten genutzte Gegenstände.
7. Aufbewahrungsboxen im Wanneninneren
Wenn die Wanne dauerhaft nicht genutzt wird, können stapelbare Boxen direkt in der Wanne lagern – abgedeckt durch eine stabile Holzplatte.
Kosten im Vergleich: DIY vs. Fertiglösung für den Badewannen-Stauraum
DIY-Lösung
- Materialkosten ab ca. 20–50 € für eine Holzabdeckung
- Exakt auf die eigene Wanne zugeschnitten
- Materialwahl und Optik frei wählbar
- Schubladensystem unter der Wanne ab ca. 80 € möglich
- Zeitaufwand: 2–6 Stunden je nach Komplexität
Fertiglösung
- Einfache Badewannenabdeckungen: 30–150 €
- Badewannenbrücken aus Bambus: 20–60 €
- Schubladensysteme für die Wannenverkleidung: 100–400 €
- Sofort einsatzbereit, keine Werkzeugkenntnisse nötig
- Maße nicht immer passend für alle Wannenmodelle
Die Entscheidung zwischen Eigenbau und Fertiglösung hängt weniger vom Budget als von der verfügbaren Zeit und den handwerklichen Fähigkeiten ab. Für eine einfache Abdeckung ist die DIY-Variante klar günstiger und in wenigen Stunden umgesetzt. Bei komplexen Schubladensystemen unter der Wanne kann eine Fertiglösung wirtschaftlicher sein, wenn die Eigenarbeit viele Stunden in Anspruch nehmen würde.
Preisrahmen für Badewannenabdeckungen und Schubladensysteme
Laut Stiftung Warentest variiert die Qualität von Badezimmermöbeln und Stauraumlösungen erheblich. Bei Badewannenabdeckungen aus Holz sollte auf die Herkunft des Holzes und die verwendeten Beschichtungen geachtet werden. Günstige Produkte unter 30 Euro bestehen oft aus minderwertigen Materialien, die im Feuchtraum schnell versagen. Eine solide Bambusabdeckung in guter Qualität beginnt bei etwa 40 bis 60 Euro.
Für Schubladensysteme unter der Wanne gilt: Modelle mit Edelstahlführungen und feuchtraumgeeigneten Beschlägen sind langlebiger als reine Kunststofflösungen, kosten aber entsprechend mehr. Wer plant, die Lösung dauerhaft zu nutzen, fährt mit einer einmaligen Investition in Qualität besser als mit dem wiederholten Ersetzen billiger Produkte.
Sicherheit & Pflege: Was beim Stauraum in der Badewanne zu beachten ist
Eine Badewannenabdeckung muss stabil genug sein, um das geplante Gewicht sicher zu tragen. Überlasten, instabiles Aufliegen und rutschige Oberflächen sind die häufigsten Unfallursachen. Vor der Nutzung immer Tragfähigkeit und sicheren Sitz der Abdeckung prüfen.
Tragfähigkeit, Rutschfestigkeit und Feuchtigkeitsschutz
Eine Badewannenabdeckung liegt auf zwei schmalen Wannenrändern auf. Damit sie nicht kippt oder durchbiegt, muss die Platte ausreichend steif sein. Bei einer Länge von 150 bis 170 cm empfiehlt sich eine Materialstärke von mindestens 18 mm. Dünnere Platten können bei punktueller Belastung in der Mitte durchbiegen, was die Auflagepunkte belastet und die Wanne beschädigen kann.
Rutschfeste Pads an den Auflagepunkten sind Pflicht. Sie schützen den Wannenrand vor Kratzern und verhindern, dass die Abdeckung bei Erschütterungen verrutscht. Im Fachhandel sind selbstklebende Gummi- oder Filzpads erhältlich, die sich einfach anbringen lassen.
Für den Feuchtigkeitsschutz gilt: Alle Holzflächen, die dem Badklima dauerhaft ausgesetzt sind, müssen versiegelt sein. Besonders die Unterseite der Abdeckung und alle Schnittkanten nehmen Feuchtigkeit auf, wenn sie unbehandelt bleiben. Holzöl oder wasserabweisender Lack bieten hier zuverlässigen Schutz, müssen aber je nach Produkt alle ein bis zwei Jahre erneuert werden.
Schimmelprävention: Belüftung und Materialwahl im Feuchtraum
Schimmel ist im Badezimmer ein häufiges Problem, das durch falsche Materialwahl und mangelnde Belüftung begünstigt wird. Wer die Badewanne als Stauraum nutzen möchte, sollte darauf achten, dass Luft zirkulieren kann. Eine vollständige Abdeckung der Wanne, die keinerlei Luftaustausch erlaubt, fördert Kondenswasserbildung auf der Wannenoberfläche darunter.
Praktische Maßnahmen gegen Schimmel:
- Abdeckung regelmäßig abnehmen und Wannenoberfläche trocknen lassen
- Bei der Wannenverkleidung mindestens eine Seite mit Lüftungsschlitzen versehen
- Nur feuchtraumgeeignete Materialien verwenden
- Körbe und Behälter aus Kunststoff oder Metall bevorzugen, da Weide und unbehandelter Stoff Schimmel begünstigen
Wie Schimmel im Badezimmer frühzeitig erkannt und dauerhaft bekämpft wird, erklärt der Artikel Schimmel im Badezimmer erkennen und bekämpfen.

Das Deutsche Institut für Normung hat mit der DIN 68800 Anforderungen an den Holzschutz im Bauwesen definiert, die auch für Holzprodukte im Feuchtraum relevant sind. Holzwerkstoffe der Gebrauchsklasse 1 (trocken, innen) sind für den dauerhaften Einsatz im Badezimmer nicht ausreichend; mindestens Gebrauchsklasse 2 (gelegentliche Feuchtigkeitseinwirkung) sollte angestrebt werden.
Fazit: So nutzt du deine Badewanne als Stauraum optimal
Die Badewanne als Stauraum nutzen ist in fast jedem Badezimmer möglich, unabhängig von Größe, Budget und Mietverhältnis. Die Bandbreite reicht von der einfachen Holzabdeckung für unter 50 Euro bis zum maßgefertigten Schubladensystem für mehrere Hundert Euro. Entscheidend ist, die richtige Lösung für die eigene Situation zu wählen: Mieter setzen auf bohrfreie Varianten, Eigentümer können dauerhaftere Umbauten in Betracht ziehen.
Wer einmal beginnt, den Platz unter und auf der Wanne zu erschließen, wird schnell feststellen, dass sich auch in kleinen Bädern erhebliche Stauraumreserven verbergen. Die wichtigsten Grundsätze dabei: feuchtraumgeeignete Materialien wählen, auf ausreichende Belüftung achten und die Tragfähigkeit nicht überschätzen.
Checkliste: Badewanne als Stauraum einrichten
- Maße nehmen: Wannenlänge, -breite und verfügbare Höhe unter der Wanne ausmessen.
- Lösung wählen: Abdeckung, Schublade oder bohrfreie Variante je nach Situation und Budget.
- Material prüfen: Nur feuchtraumgeeignete Materialien (Bambus, Teak, beschichtetes MDF, Edelstahl) verwenden.
- Kanten versiegeln: Bei Holzplatten alle Schnittkanten ölen oder lackieren.
- Rutschschutz anbringen: Gummi- oder Filzpads an allen Auflagepunkten befestigen.
- Belüftung sicherstellen: Luftzirkulation unter der Abdeckung und hinter der Verkleidung gewährleisten.
- Regelmäßig pflegen: Holzoberflächen jährlich auf Schäden prüfen und bei Bedarf neu versiegeln.
Tags
Häufige Fragen
Freistehende Rollcontainer, Badewannenbrücken und klemmbare Ablageborde sind ideal für Mietwohnungen. Sie benötigen keine Wandbefestigung und lassen sich jederzeit rückstandslos entfernen. Auch fertige Wannenabdeckungen aus Holz oder Bambus liegen einfach auf dem Wannenrand auf.
Feuchtraumgeeignete Materialien sind Bambus, Teak, beschichtetes MDF sowie Kunststoff und Aluminium. Unbehandeltes Weichholz wie Fichte quillt bei dauerhafter Feuchtigkeitseinwirkung auf und neigt zu Schimmelbildung. Alle Schnittkanten sollten versiegelt oder geölt sein.
Handelsübliche Holzabdeckungen tragen je nach Materialstärke und Konstruktion zwischen 30 und 80 kg. DIY-Varianten aus 18-mm-Multiplexplatten können ähnliche Tragfähigkeiten erreichen, wenn sie sauber auf dem Wannenrand aufliegen und nicht durchbiegen.
Ja, durch eine Wannenverkleidung mit Einbauschubladen oder Klapptüren lässt sich der Hohlraum unter der Badewanne als vollwertiger Schrank nutzen. Viele Badewannen bieten dort 80 bis 150 Liter nutzbares Volumen für Handtücher, Reinigungsmittel oder Vorräte.
Fertige Badewannenabdeckungen mit Ablage kosten zwischen 30 und 150 Euro. Aufwendigere Schubladensysteme unter der Wanne liegen bei 100 bis 400 Euro. Eine DIY-Holzabdeckung ist ab ca. 20 bis 50 Euro Materialkosten realisierbar.
Zunächst die genauen Maße des Wannenrands abnehmen, dann eine feuchtraumgeeignete Holzplatte (z. B. Bambus oder beschichtetes MDF) passend zuschneiden lassen. Kanten schleifen und versiegeln, optional Griffe anbringen. Für die meisten Wannenformen reicht eine Säge und Schleifpapier als Werkzeug.
Badewannenabdeckungen als Ablage und Schubladen unter der Wanne nutzen vorhandenen Raum, ohne zusätzliche Grundfläche zu beanspruchen. Das macht sie besonders geeignet für Bäder unter 6 m², wo jeder Quadratzentimeter zählt.
Quellen
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell überprüft. Enthaltene Bilder wurden mittels KI generiert. Mehr erfahren